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(Kommentare: 1)

Philosophie der therapeutischen Begegnung

Die therapeutische Beziehung aus dem Blickwinkel von Levinas und Co.

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Kommentare

Kommentar von Tamara |

Danke für den interessanten Streifzug - insbesondere zu Lévinas! ^^ Zum Denken geben vor allem deine Ausführungen zum Sinngehalt des Begriffs Diagnose.

Auch die Betonung der Prozessorientierung gefällt mir: Wissen/Verstehen nicht als faktisch gegeben, nicht definiert, sondern als dynamischer, dialektischer, offener Vorgang innerhalb der Verständigung.

Wissensvermittlung: evtl liegt es daran, dass kein Wissen mehr vermittelt wird, sondern lediglich blutleere Informationen/Daten...

Antwort von Michael Mehrgardt

Danke für deinen Kommentar, liebe Tamara!

Deiner Anmerkung zum Thema Wissensvermittlung stimme ich zu: Ja, vornehmlich blutleere Infos und Daten. "Blutleer" passt wirklich sehr gut, und diese Formulierung erinnert mich an unsere akademischen Fortbildungs-Veranstaltungen: nur noch Powerpoint-Stichwortlisten, gepaar mit Angaben zur "Evidenzbasierung", natürlich mit absolut beeindruckenden Effektstärken, von denen die somatische Medizin nur träumen kann! Aber nichts mehr, was berührt, bereichert, überrascht, neugierig macht! Ich kann auch sagen: Die Vorträge waren frei von Existenziellem, frei von jeglichem Sinn, frei von jeder Individualität!

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