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psychotherapie. wohltuend. anders. (Einführung)

Was macht mein Blog besser als die offizielle Psychotherapie?

... Verabredungen über Duzen vs. Siezen, Gendern, Regeln der Zusammenarbeit, ein Therapie-Vertrag, Aufklärung über Risiken der Psychotherapie. Vergleiche dazu meine Videos über Risiken der Psychotherapie und Tipps zur Therapeutensuche (Blog/ Allgemeines)

Psychotherapie ist Begleitung auf deinem individuellen Weg
Sie ist weniger Behandlung, sondern eher ein Navigationsgerät (deshalb: mindroad.de), in welches Patientin und Behandler in Absprache Ziele eingeben, Wege ausprobieren – und natürlich auch manchmal in Sackgassen geraten. Sicherlich können erprobte Methoden eingesetzt werden; aber bedeutsamer ist es, den jeweils individuellen Weg zu finden, zu erfinden und zu begehen.

Psychotherapie-Kritik
Meine Kritik an der Richtlinien-Psychotherapie werde ich dir demnächst in Kurzform als Video und als kurzen Text vor. Wenn du tiefer in die Materie einsteigen willst, wirst du demnächst auch ausführliche Text-Dateien finden.

Im Folgenden findest du vorab einige Stichworte zu meiner Psychotherapie-Kritik:

An der offiziellen Psychotherapie kritisiere ich …

… dass sie statistisch untersuchte (empirisch validierte) Diagnose- und Behandlungs-Methoden für wichtiger hält als individuelle Besonderheiten. Solange die Behandlung vorankommt, kann dies fruchtbar sein. Aber im Falle des Scheiterns einer Therapie bedeutet das leider, dass die Patientin die Schuld daran trägt!

… dass sie Krankheiten als Störungen betrachtet und nicht in erster Linie als persönliches Leiden. So überrascht es nicht, dass sie eher Reparaturen durchführen als Leiden lindern will.

… dass ihre Diagnosen immer auch bedeuten, dass ein qualitativer Unterschied zwischen gesund und krank erzeugt wird. Oft ist auf den zweiten Blick auch eine Diskriminierung zu erkennen: zwischen normal und unnormal, richtig und falsch, gut und schlecht/ böse, schön und hässlich.
Mit anderen Worten: Die Patientin ist anders, weniger wert, hat etwas falsch gemacht, ist schuld an ihrer Erkrankung.
Stattdessen werde ich in meinem Blog kulturelle Prozesse in den Blick nehmen, die uns alle krank machen – den Einen mehr (der dann Hilfe sucht), die Andere weniger (weil sie vielleicht kein Trauma erlebt hat oder in einer stützenden Umgebung lebt).

… dass sich die wichtige therapeutische Abstinenz, die eine schädliche Abhängigkeit zwischen Therapeutin und Patient verhindern soll, nicht selten steigert hin zu Abweisung, Kälte oder gar Respektlosigkeit. Dabei ist die therapeutische Beziehung ein ganz wichtiger Faktor der Heilung.

… dass sie krankmachende gesellschaftliche Bedingungen nicht konsequent in den Blick nimmt. Stattdessen wird der Patientin unterstellt, sie sei eben nicht abgrenzungsfähig, könne nicht Nein sagen, habe ein Helfersyndrom oder eine Wahrnehmungsverzerrung. Es gibt aber viele Arbeits- und Lebens-Kontexte, die als solche krank machen!

Es geht auch anders! Wohltuend anders!

Das will ich auf meinem Blog aufzeigen. Sicherlich wirst du ein wenig Geduld mitbringen müssen, weil sich die Alternativen nicht mit wenigen Worten darstellen lassen. In meinen Kritikpunkten findest du zumindest schon einmal Andeutungen, wie man es besser machen kann.

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